Samstag, 21. Juni 2008

Der Steigweg von Mainz-Kostheim

Der Steigweg diente den Römern als prachtvolle Heeresstraße. An ihr lag das Gräberfeld von Castellum Matiacorum (Mainz-Kastel). Heute ist der Steigweg ein Feldweg. An seinem höchsten Punkt wurde 1697 ein Wegkreuz errichtet. Wegen der Wetterfahne auf diesem Kreuz bezeichnete man dieses als Fähncheskreuz.

Literatur zum Thema:
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Die Wilhelm-Leuschner-Schule in Mainz-Kostheim

Fast ein Jahrzehnt nach Beginn der Planungen wurde am 9. Oktober 1968 die Wilhelm-Leuschner-Schule als Additive Gesamtschule an der Steinernstaße in Mainz-Kostheim eingeweiht. Ein Jahr später fiel die Entscheidung für die Umwandlung in eine Integrierte Gesamtschule (ab Jahrgangsstufe 7) und damit für eine reformorientierte Pädagogik. In der Folgezeit baute ein junges Kollegium mit großem Engagement eine der drei Integrierten Gesamtschulen Hessens auf. 1970 wurde nach der Fertigstellung des letzten großen Gebäudes – wegen seiner Form „L-Bau“ genannt – großzügige Räumlichkeiten für den Kunst-, Arbeitslehre- und naturwissenschaftlichen Unterricht zur Verfügung gestellt. 1972 besuchten die ersten Schüler die Gymnasiale Oberstufe der Wilhelm-Leuschner-Schule. Danach erfolgten pädagogisch-innovative Modellversuche wie beispielsweise Lokalfernsehen. 1988 öffnete die Wilhelm-Leuschner-Schule erstmals für die fünften und sechsten Klasse ihre Pforten. Nun entstand ein eigenständiges Unterrichtskonzept für die Unter- und Mittelstufe. Ab Anfang der 1990-er Jahre arbeiteten die Pädagogen der Gymnasialen Oberstufe an der Entwicklung eines zeitgemäßen, inhaltlich ausgewiesenen Programms zur optimalen Vorbereitung auf Beruf und Studium. Ab 1998 setzte die Jahrgangsstufe 12 mit fächerübergreifendem Projektunterricht ein.
Die Wilhelm-Leuscher-Schule ist nach dem Stadtrat in Darmstadt, Mitglied des Hessischen Landtags, hessischen Innenminister und stellvertretenden Vorsitzenden des „Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes“, Wilhelm Leuscher (1890–1944), benannt. Er protestierte gegen die Auflösung der Gewerkschaften durch das Hitler-Regime, betätigte sich führend in der Widerstandsbewegung, wurde 1944 zum Tode verurteilt und in Plötzensee gehängt.

Literatur zum Thema:
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Der Journalist und Autor Ernst Probst aus Mainz-Kostheim















Der Journalist und Autor Ernst Probst (geb. 1946 in Bayern) lebt seit 1983 in Mainz-Kostheim. Er schrieb mehr als 30 Bücher wie „Deutschland in der Urzeit“ (1986), „Deutschland in der Steinzeit“ (1991), „Rekorde der Urzeit“ (1992), „Dinosaurier in Deutschland“ (1993, zusammen mit Raymund Windolf), „Deutschland in der Bronzezeit“ (1996), die 14-bändige Taschenbuchreihe „Superfrauen“ (2001), „Meine Worte sind wie die Sterne“ (2001, zusammen mit Sonja Probst), „Monstern auf der Spur“ (2001), „Worte sind wie Waffen“ (2002, zusammen mit Doris Probst“, „Königinnen der Lüfte“ (2002), „Königinnen des Tanzes“ (2002) und „Nessie. Das Monsterbuch“ (2002), „Der Schwarze Peter“ (2005). 2001 gründete er den Verlag Ernst Probst, der Bücher, Taschenbücher, eBooks, CD-ROMs und im Internet veröffentlicht. Ende 2006 wurde der Verlag aus Altersgründen geschlossen. Zeitweise war Ernst Probst als internationaler Fossilienhändler und Antiquitätenhändler aktiv. Im Internet betreibt er zahlreiche Weblog wie http://biografien-news.blog.de - http://dinosaurier-news.blog.de - http://medien-news.blog.de - http://internet-zeitung.blogspot.com - http://kostenlose-pressedienst.blogspot.com

Autobiografie: Ernst Probst. Ein Journalistenleben
Vom Wunschberuf zum Albtraum
http://tinyurl.com/q2cwrgz

Die Mainschleuse von Mainz-Kostheim

Die Schleuse Mainz-Kostheim gilt als verkehrsreichste im deutschen Wasserstraßennetz. Im Jahr 2000 zum Beispiel passierten fast 28000 Schiffe mit rund 23,5 Millionen Tonnen Fracht diese Schleuse. Um diese Ladung auf der Straße zu transportieren, hätte man ca. 785000 Lastkraftwagen benötigt.

Die Barbarossasäule auf der Maaraue bei Mainz-Kostheim














Die etwa 2,50 Meter hohe Barbarossasäule auf der Rheininsel Maaraue bei Mainz-Kostheim erinnert an das prächtige Reichsfest, das Kaiser Friedrich I. (1122–1190) – wegen seines rötlichen Bartes auch Barbarossa („Rotbart“) genannt) – zu Pfingsten 1184 dort abhielt. Auf der aus Miltenberger Buntsandstein geschaffenen Säule sind der Kaiser mit Reichsapfel und Zepter in der Hand sowie seine Söhne Heinrich und Friedrich abgebildet, die beim Reichsfest zum Ritter geschlagen wurden. Der „Heimatverein Kostheim“ ließ die Barbarossasäule am 27. Mai 1986 auf der Maaraue aufstellen. Die Säule entstand im Ausbildungszentrum des Steinmetzhandwerks in Mainz-Hechtsheim.

Teufelssprung in Mainz-Kostheim

Der Teufelssprung in Mainz-Kostheim soll während eines heftigen Unwetters im Mittelalter entstanden sein. Angeblich war es dabei so dunkel, dass man seine Hand nicht vor den Augen sehen konnte. Es blitzte und donnerte so stark, dass sich die Leute auf den Feldern sehr fürchteten. Einer Sage zufolge schlug krachend und „feuerspeiend“ ein Blitz ein, worauf ein Baum lichterloh brannte und es nach Schwefel stank. Als das Unwetter vorbei war, fand man am Schauplatz des Blitzeinschlages eine Delle im Boden, die wie ein großer Hufabdruck aussah. Da der Teufel oft mit einem Pferdefuß abgebildet sowie mit Feuer, Rauch und Schwefel in Verbindung gebracht wird, hieß es, er habe dort zum Sprung angesetzt. Dabei sei der Boden aufgerissen worden und Wasser herausgekommen, nämlich der Teufelssprungbach, den man auch Königsfloß nennt.– Einer anderen Sage zufolge wollte eine Kostheimerin am Königsfloßbach einen schweren Korb auf ihren Kopf heben, schaffte dies aber nicht. In ihrer Not rief sie: „Hilft mir denn kein Teufel?“ Daraufhin erschien tatsächlich der Teufel, half der Frau. sprang über den Bach und verschwand.

Literatur zum Thema:
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Der Revolutionär Adam Lux aus Mainz-Kostheim

Adam Lux (1765–1793) war ein armer, aber ungewöhnlich intelligenter Bauernsohn aus Obernburg. Seine Eltern ermöglichten ihm ein Studium an der Mainzer Universität, wo er – noch keine 20 Jahre alt –mit einer Dissertation in lateinischer Sprache über den Enthusiasmus zum Dr. phil. promovierte. Der mittellose Akademiker arbeitete als Hauslehrer in der Familie des Mainzer Kaufmanns Dumont. Dessen Frau war eine Tochter des kurzmainzischen Hofgerichtsrats Reuter und hatte eine Schwester namens Sabine, die Lux heiratete. Seine Frau hatte in Kostheim das „Lammerzsche Haus“ gekauft. Dank der beträchtlichen Mitgift, die seine Gattin in die Ehe einbrachte, konnte Lux die „Donnermühle“ in Kostheim kaufen.
Am 16. Oktober 1786 trug man Lux in Kostheim ins Bürgerprotokoll ein. In der Folgezeit betätigte er sich als Landwirt und Philosoph und zeugte drei Töchter, von denen eine bald starb. In der „Donnermühle“ führte er ökonomische Experimente im Geiste des französischen Schriftstellers und Kulturphilosophen Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) durch. Früh engagierte er sich für die Ideen der „Französischen Revolution“ (1789–1799) sowie für eine Verbrüderung und den Anschluss an Frankreich. Er lud die Einwohner von Kostheim an drei hintereinanderfolgenden Tagen zur Information ein. Am vierten Tag, dem 24. November 1792, wurde die Zustimmung zur Verbrüderung durch Unterschrift in einem roten Buch dokumentiert. In Kostheim waren damals 223 Männer ab dem 21. Lebensjahr stimmberechtigt, von denen 213 für Verbrüderung und Anschluss und zwei dagegen stimmten; acht Männer befanden sich auf Geschäftsreisen. Man feierte die erfolgreiche Abstimmung mit Musik und Lux ließ aus seinem Hof einen Baum ausgraben und auf einem öffentlichen Platz als Freiheitsbaum aufstellen. Jeder Kostheimer Bürger erhielt auf Kosten der Gemeindekasse „eine Bouteille Wein und 14 Kreuzer mit einem Zettel, auf dem zu lesen war: „Dies Geschenk macht dir das Vaterland als ein Andenken des Tags der Freiheit ...“ Adam Lux zog mit seiner Familie nach Mainz, wohnte im Haus eines Tierarztes und wurde zum Deputierten des „Rheinisch-Deutschen Nationalkonvents“ gewählt. Am 21. März 1793 trat der Nationalkonvent in Mainz zusammen und diskutierte darüber, die kleine „Mainzer Republik“ links des Rheins im großen Vaterland aller Republikaner, also in Frankreich, aufgehen zu lassen. Dafür trat auch Lux in seiner Rede ein. Man sandte ihn zusammen mit dem Kaufmann Potocki und dem Naturforscher und Schriftsteller George Forster (1754–1794) als Deputierten der „Mainzer Republik“ und begeisterten Befürworter der „Französischen Revolution“ nach Paris. Doch dort war er über die blutigen Entartungen der Revolution bald sehr enttäuscht. Am 17. Juli 1793 erlebte er die Hinrichtung von Charlotte de Corday d’Armont (1768–1793), der Mörderin des Präsidenten des Jakobinerclubs, Jean-Paul Marat (1744-1793), die ihn stark beeindruckt hatte. In der Folgezeit führte er durch Veröffentlichung provozierender Pamphlete bewusst seinen Tod am 4. November 1793 auf dem Schafott herbei. Was ihn dazu bewog, ist nicht genau bekannt. Seine Familie geriet durch die Kämpfe um Kostheim in große Not.

Literatur zum Thema:
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Pfarrer in Mainz-Kostheim

Henrich, Johann Baptist
Johann Baptist Henrich wirkte von 1817 bis 1859 als katholischer Pfarrer in Kostheim. 1821 las er in der damaligen Kostheimer Notkirche – trotz landesherrlichem und geistlichem Verbot – um 5 Uhr früh ein Seelenamt (Requiem) für den am 5. Mai jenes Jahres auf St. Helena verstorbenen Napoléon. Dies geschah zum Dank dafür, dass der französische Kaiser 1808 die Kostheimer für 25 Jahre von allen Steuern befreit hatte, weil ihr Ort bei den Kämpfen zwischen Franzosen und Deutschen von 1793 bis 1799 mehrfach zerstört wurde. Aus demselben Grund hielt Henrich alljährlich ein Jahresgedächtnis ab. Napoléon III. (1809–1873), der Neffe von Napoléon I., würdigte diese edle Gesinnung des Kostheimer Pfarrers, indem er diesen zum Ritter der französischen Ehrenlegion schlug. Während der Amtsperiode von Pfarrer Henrich entstand der Neubau des Gotteshauses St. Kilian auf den Fundamenten der 1793 zerstörten barocken Kirche. Diesen Neubau weihte Bischof Petrus Leopold Kaiser am 24. Juli 1836 ein. Nach seinem Tod wurde Pfarrer Henrich auf dem alten Friedhof neben dem von der Familie Hohmann 1837 gestifteten Kreuz begraben.

Gottfried Scholz
Pfarrer Gottfried Scholz betreut seit 1996 die katholischen Gemeinden St. Kilian und Maria Hilf in Kostheim. Er wurde in Bieberau im vorderen Odenwald geboren und wuchs zusammen mit drei Brüdern in einem katholischen und gläubigen Elterhaus auf. Am 10. Juni 1978 weihte ihn Bischof Hermann Volk im Mainzer Dom zum Priester. Bevor er nach Kostheim kam, wirkte er als Kaplan in Neu-Isenburg und Bad Nauheim, als Jugendpfarrer in Mainz und als Pfarrer in Karben in der Wetterau. Im Juni 1978 feierte er sein 25-jähriges Priesterjubiläum.

Literatur zum Thema:
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Copsistaino - Kostheims erster Ortsname

Copsistaino, der erste Ortsname von Kostheim, wurde vermutlich von „caput stagni“ – deutsch: „Haupt am Sumpf“ – abgeleitet. Das Mainmündungsgebiet war bis zum 18. Jahrhundert ein Überschwemmungs- und Sumpfgebiet.

Kostheimer Zwetschgen

Die Kostheimer Zwetschgen („Quetschen“) waren einst weit bekannt und begehrt. Interessenten aus dem Rhein-Main-Gebiet kauften früher an der Hochheimer Straße direkt vom Erzeuger die frisch geernteten Zwetschgen. Bis zum Zweiten Weltkrieg (1939–1945) wurden ganze Waggonladungen mit Kostheimer Zwetschgen nach Hamburg und Skandinavien transportiert.

Freitag, 20. Juni 2008

Buch "Rekorde der Urzeit" von Kostheimer Autor


















Mainz-Kostheim - In rund 100 Online-Buchhandlungen ist ab sofort zum Preis von 14,99 Euro das Taschenbuch "Rekorde der Urzeit" des Wissenschaftsautors Ernst Probst aus Mainz-Kostheim erhältlich. Das 116 Seiten umfassende Buch mit zahlreichen Abbildungen kann von Privatkunden unter anderem beim Buchgroßhändler "Libri" unter der Internetadresse https://www.libri.de/shop/action/productDetails/7434624/ernst_probst_rekorde_der_urzeit_3638943275.html bestellt werden.

Der Titel "Rekorde der Urzeit" erschien bei "GRIN Verlag für akademische Texte" - http://www.grin.de - als E-Book für 9,99 Euro und als Taschenbuch für 14,99 Euro und ist auch bei "Amazon" unter der Adresse http://www.amazon.de/Rekorde-Urzeit-Landschaften-Pflanzen-Tiere/dp/3638943275/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1212774465&sr=8-4 bestellbar.

Ernst Probst veröffentlichte mehr als 25 Bücher. Am bekanntesten sind "Deutschland in der Urzeit", "Deutschland in der Steinzeit", "Deutschland in der Bronzezeit", "Dinosaurier in Deutschland" (zusammen mit Raymund Windolf), "Monstern auf der Spur. Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden", "Nessie. Das Monsterbuch", "Der Schwarze Peter. Ein Räuber im Hunsrück und Odenwald", "Königinnen der Lüfte" mit Biografien berühmter Fliegerinnen, "Königinnen des Tanzes" und 14 Taschenbücher mit Hunderten von Biografien über "Superfrauen".

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Inhaltsangabe von "Rekorde der Urzeit":

Wann entstanden die ersten Meere, Inseln, Berge, Täler, Seen, Flüsse und Moore? Wo findet man heute noch Spuren vorzeitlicher Vulkane oder Meteorkrater? Seit wann gibt es Leben auf unserem "blauen Planeten"? In welcher Zeit wuchsen die frühesten Landpflanzen, die ersten Wälder, Nadelbäume, Laubbäume, Blumen und Gräser? Wann tauchten die ersten Dinosaurier, Flugsaurier, Vögel, Affen, Elefanten, Löwen und Pferde auf?

Auf all diese und viele andere Fragen aus der Urzeit vor etwa 4,6 Milliarden Jahren bis Christi Geburt gibt das Buch "Rekorde der Urzeit" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst eine Antwort. Es schildert die Entstehung der ersten Ozeane, gibt einen Einblick in die Gebirgsbildung und die unvorstellbaren Kräfte, die hierbei auftraten, beschreibt die Eroberung des Festlands durch Pflanzen, Insekten und Lurche.

Das Wissen über diese "Rekorde der Urzeit" ist in unzähligen Büchern, Fachpublikationen, Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln verstreut, die häufig den Laien nicht bekannt, zugänglich und manchmal auch nicht verständlich sind, da sie in fremden Sprachen oder einer zu wissenschaftlichen Sprache abgefasst wurden. Das Material für dieses Buch wurde durch intensives Literaturstudium in Fachbibliotheken, durch Briefe und Gespräche mit Spezialisten zusammengetragen und in allen Fällen überprüft. Ohne die Hilfe und Beratung von Geologen, Vulkanologen, Astronomen, Botanikern, Paläontologen, Zoologen und Ornithologen wäre diese Aufgabe nicht zu lösen gewesen.

Jeder der erwähnten "Rekorde der Urzeit" kann durch einen neuen spektakulären Fund übertroffen werden. Denn die Erforschung der Vergangenheit von Landschaften, Pflanzen und Tieren steht nicht still. Was heute gilt, kann manchmal morgen schon überholt sein. So ist dieses Buch lediglich der Versuch einer Momentaufnahme des gegenwärtigen Wissensstandes.

Der Inhalt des Buches ist weitgehend identisch mit dem Titel „Rekorde der Urzeit“
(1992) von Ernst Probst in alter deutscher Rechtschreibung bei C. Bertelsmann. Im Gegensatz zu diesem Werk werden hier aber die Rekorde aus der Entwicklungsgeschichte vom affenähnlichen Vormenschen zum vernunftbegabten Jetztmenschen nicht behandelt.

Video: "Das Tupperlied"

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Video: "Das Tupperlied" von "UkeHarmonist" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=j_PWKOIMN9w

Beschreibung des Videoclips:

"Der" Megahit der Kostem Harmonists! Mal ehrlich, kann man Frauen noch emotionaler ansprechen? ;-)

Das Heimatmuseum Mainz-Kostheim

Den Grundstock für das „Heimatmuseum Kostheim“ legten die Heimatforscher Julius Beuschek, Horst Petermann und Jakob Zeisler mit ihren Ausgrabungen und Sammlungen aus der Römerzeit. Träger des Heimatmuseums ist der 1974 von heimatverbundenen Einwohnern gegründete „Heimatverein Kostheim“.
Das Heimatmuseum Kostheim wurde am Sonntag, 30. April 1995, im Erdgeschoss des bereits 1837 von der Familie Hofmann errichteten und anfangs als Gaststätte „Zur Mainlust“ genutzten Gebäude eröffnet. Zuvor hatte man die von Mitgliedern des Heimatvereins liebevoll zusammengetragenen Objekte in Kellerräumen des Kostheimer Bürgerhauses aufbewahrt und ab 1976 ausgestellt. Das Heimatmuseum zeigt zahlreiche Funde aus der Römerzeit wie Platten- und Steinkastengräber, tönerne Urnen, Krüge und Tassen, Glasgefäße, Nadeln, Schreibwerkzeuge, Pfeilspitzen, medizinische Instrumente, Spielsteine, Münzen und Kultgegenstände. Ausgestellt sind auch Funde aus der Zeit der französischen Belagerung von Mainz vor rund 200 Jahren, Altartafeln aus der katholischen Kirche St. Kilian, Taufbecken aus der Kirche Maria Hilf, Grenzsteine, Steinkreuze, Wallfahrts- und Vereinsfahnen, ein Floß, Objekte der Feuerwehr, aus Schulen, eine Kostheimer Küche, schriftliche Dokumente sowie Fotos mit Kostheimer Ansichten.
Hauptstraße 137, 55246 Mainz-Kostheim,
Öffnungszeiten: Sonntag 10.30 bis 12.30 Uhr

Künstler in Mainz-Kostheim

Prodöhl, Jakob
Der Kostheimer Bildhauer Adam Prodöhl schnitzte unter anderem die Symbole der vier Evangelisten auf der Tabernakeltür des früheren Hochaltars der katholischen Kirche St. Kilian aus den frühen 1920-er Jahren. Dieser Hochaltar wurde nach dem II. Vatikanum abgebrochen.

Schmahl, Eduard
An den Künstler Eduard Schmahl erinnern Fotos einiger seiner Kunstwerke im „Heimatmuseum Kostheim“. Er schuf unter anderem die Madonna über dem Hauseingang an der Ecke Hauptstraße/Alter Kirschgarten.

Schmitt, Jakob
Der am 11. Oktober 1891 in Mainz geborene Silberschmied Jakob Schmitt bildete sich kurz vor dem Ersten Weltkrieg an der Mainzer Kunstgewerbeschule weiter und stand vor der Meisterprüfung. Doch er wurde zum Militär einberufen und verlor am Heiligen Abend 1914 in Frankreich durch einen Gewehrschuss beide Augen. Von 1915 bis 1922 besuchte er als einziger Blinder die Frankfurter Kunstgewerbeschule und befasste sich vor allem mit der Großplastik. Zwischen 1919 und 1921 schuf er die Plastik Entenfänger, die als sein populärstes Werk gilt. 1934 wurde der Entenfänger anlässlich der 80-Jahr-Feier des Mainzer Verschönerungsvereins als Brunnenfigur auf dem Flachsmarkt aufgestellt, verschwand aber während des Zweiten Weltkrieges. Jakob Schmitt wohnte von 1923 bis 1934 in Mainz-Kostheim in der Schiersteiner Straße 17 in seinem eigenen Haus mit Atelier. Seine 1929 geschaffene Steinfigur Jesuskind mit dem Lamm, die im Mai 1932 auf dem Kinderspielplatz bei der Maria Hilf-Kirche in Mainz-Kostheim aufgestellt wurde, ist verschollen. 1935 zog er nach Mainz-Kastel und arbeitete dort in der Reduit in einem großen Atelier. Werke des blinden Künstlers wurden bei Ausstellungen in Berlin, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Karlsruhe, Stuttgart, Würzburg und Mainz gezeigt. Jakob Schmitt starb am 13. Dezember 1955. Im Frühjahr 2001 erhielt der Heimatverein Kostheim e. V. aus dem Fundus der Stadt Mainz einige Plastiken von Jakob Schmitt als Dauerleihgaben.

Kriegerdenkmal in Mainz-Kostheim

Das steinerne Kriegerdenkmal an der Ostseite der katholischen Kirche St. Kilian erinnert an die Kostheimer Soldaten, die während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/1871 starben. Von den insgesamt 89 Kostheimer Kriegsteilnehmern verloren acht ihr Leben.

Mehr als 3000 Jahre alter Bronzehelm aus Mainz-Kostheim






















Der am 17. Juni 1877 im Main bei Kostheim entdeckte Bronzehelm eines Kriegers stammt aus der älteren Urnenfelder-Zeit zwischen etwa 1200 und 1000 v. Chr. Der mehr als 3000 Jahre alte Fund ist 25,2 Zentimeter hoch und besteht aus zwei gleichartigen, getriebenen Hälften, die zusammengenietet sind. Das Original wird im Landesmuseum Mainz aufbewahrt.

Literatur zum Thema:
https://www.amazon.de/dp/1721540504/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1533196521&sr=8-1&keywords=5000+Jahre+Kostheim

Video: "Main-Brücke von Mainz-Kostheim"



Video: "Main-Brücke von Mainz-Kostheim" von "urzeit" bei Youtube
http://de.youtube.com/watch?v=FOEOVdhdhhU

Beschreibung des Videoclips:

Die Mainbrücke zwischen Mainz-Kostheim (Stadtkreis Wiesbaden) und Mainz-Gustavsburg in Hessen.

Bücher einer Kostheimerin bei "Libri" erhältlich

















Mainz-Kostheim - Doris Probst, Herausgeberin zahlreicher Bücher mit Aphorismen aus Mainz-Kostheim, hat Grund zur Freude: Bei "GRIN - Verlag für akademische Texte" sind sieben Titel ihrer Buchreihe "Weisheiten und Torheiten" mit Zitaten berühmter Leute erschienen. Diese Bücher sind beim Buchgroßhändler "Libri" unter der Adresse http://www.libri.de und in jeder guten Buchhandlung, die Kunde bei "Libri" ist, erhältlich:

Weisheiten und Torheiten über die Arbeit
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+die+Arbeit

Weisheiten und Torheiten über die Ehe
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+die+Ehe

Weisheiten und Torheiten über Frauen
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+Frauen

Weisheiten und Torheiten über Kinder
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+Kinder

Weisheiten und Torheiten über die Liebe
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+die+Liebe

Weisheiten und Torheiten über Männer
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Weisheiten+und+Torheiten+%FCber+M%E4nner

Der Ball ist ein Sauhund. Weisheiten und Torheiten über Fußball
http://www.libri.de/shop/action/quickSearch?searchString=Der+Ball+ist+ein+Sauhund

Bei "GRIN" http://www.grin.de gibt es diese Titel auch als E-Book im PDF-Format, das man im Internet herunterladen kann.

Donnerstag, 19. Juni 2008

Floßhafen Kostheim

Kostheim diente früher als Hauptumschlagplatz für Floßholz. Die Flößer kamen aus Bamberg, Würzburg und Aschaffenburg in Bayern. Sie fuhren an der Schleuse auf der Kostheimer Seite durch die Floßgasse, die beim Umbau der Mainschleuse geschlossen wurde und heute nur noch bei Niedrigwasser sichtbar ist. Die Floße wurden am Lauer, an der Kostheimer Grippe längs der Lessel-Allee und am Kasteler Rheinufer umgebaut. Das Floßholz brachte man vor allem nach Holland sowie zum Sägewerk Hofman und zum Holzhändler Georg Hofman.

Grabmal des Tesserarius Pullinius Decimus

Das Grabmal des römischen Unteroffiziers Pullinius Decimus von der XXII. Legion Primigenia Pia Fidelis wurde vermutlich im 1. Jahrhundert n. Chr. im Gräberfeld von Castellum Mattiacorum, dem heutigen Mainz-Kastel, errichtet. 1697 brachte man offenbar diesen Grabstein zum Ende der Steigung des Steigwegs in Kostheim, um damit das so genannte steinerne Feldkreuz namens „Fähncheskreuz“ zu fundamentieren. Die Inschrift des Grabsteins lautet zu deutsch: „Den Manen (Schattengöttern). Dem Gaius Pullinius Decimus, dem Tesserarius der 22. Legion Primigenia Pia Fidelis, 37 Jahre alt, 18 Dienstjahre hat der Reiter ?eginius ...“ Der im Juli 1895 entdeckte römische Grabstein wurde ins „Mainzer Alterstumsmuseum“ (heute „Landesmuseum Mainz“) gebracht.

Kostheim in Russland

Auch in Russland – nämlich ostwärts der Bahnstrecke Melitopol–Zaporozje, unweit der Station Prischib, – existiert ein Dorf namens Kostheim. Der Ortsname wurde von dem Karlsruher Siedlungskommissar Siebert zur Erinnerung an seinen Geburtsort gewählt. Dies erfuhr der gebürtige Kostheimer Dr. Jakob Franz während des Zweiten Weltkrieges.

Die Kirche St. Stephanus in Mainz-Kostheim (evangelisch)

Die evangelische Pfarrei „St. Stephanus“ erhielt 1965 in der Linzer Straße von Mainz-Kostheim eine neue Kirche. Am 18. August 2002 wurden das umgebaute Gotteshaus und die neuen Kirchenfenstr mit einem Gottesdienst und anschließend mit einem großen Gemeinde- und Kindergartenfest auf dem Wiener Platz eingeweiht.

Die Kirche St. Kilian in Mainz-Kostheim (katholisch)














Foto: Ernst Probst

Die barocke Kirche St. Kilian am Mainufer in Kostheim wurde von 1766 bis 1769 errichtet. Man rühmte sie als die schönste Barockkirche am Untermain. Für den Bau dieses Gotteshauses hatte Benedicta Felicitas Freifrau von Berberich (1697–1764) Geld, Gold und Edelsteine gestiftet. St. Kilian war so repräsentativ, dass der Mainzer Weihbischof von Scheeben, ein Studienfreund des aus dem Eichsfeld stammenden Kostheimer Ortspfarrers Jakob Saul, 1777 dort acht Kandidaten zum Priester weihte. Damals arbeitete man noch an der Restaurierung des Mainzer Doms, der 1767 durch einen Brand stark beschädigt worden war.

Literatur zum Thema:
https://www.amazon.de/dp/1721540504/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1533196521&sr=8-1&keywords=5000+Jahre+Kostheim

Die Kirche Maria Hilf in Mainz-Kostheim (katholisch)

Pfarrer Andreas Ricker kaufte 1913 am Mainzer Weg 3971 Quadratmeter Feld, auf dem bei weiterer Ausdehnung des Stadtteils Mainz-Kostheim eine neue Kirche errichtet werden sollte. Als sich aber die so genannte Siedlung – amtlicher Name „Gartenstadt Mainz-Kostheim“ – sehr rasch entwickelte, erwies es sich, dass bei der Wahl des Bauplatzes eine Änderung erforderlich war. Aus diesem Grund tauschte Pfarrer Johannes Vormwald den Bauplatz am Mainzer Weg mit der Stadt Mainz gegen ein anderes Grundstück. Bevor die Katholiken der Siedlung die heilige Messe in einer eigenen Kirche feiern konnten, mussten sie sich mit behelfsmäßigen Gottesdiensträumen begnügen. Anfangs feierte man den Gottesdienst in einem Klassenraum der Siedlungsschule, der jeweils ein- und ausgeräumt werden musste. Damals predigte der Pfarrer von einem mit einem Teppich belegten Tisch und das Harmonium wurde auf einer Tragbahre in den Klassenraum transportiert. Später – von Ende 1923 bis 1927 – diente eine Bauhütte an der Hochheimer Straße für Gottesdienste und die Kleinkinderschule. 1927 weihte Friedrich Fendel († 1955), der erste Pfarrer von „Maria Hilf“, das erste Gotteshaus ein. 1954 erhielt die Pfarrgemeinde ein neues Gotteshaus und 1962 ein neues Pfarrhaus.

Die Straße "An der Kieskaut" in Mainz-Kostheim

Der Name der Straße „An der Kieskaut“ fußt vermutlich darauf, dass sich dort einst eine größere Kiesgrube befande. Der Begriff „Kieskaut“ (Kaut = Grube) heißt nämlich Kiesgrube.